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Tanzturnier im TC Brillant am 21.10.2017

Eindrücke von Stephan und Sabine
ein Wechselbad der Gefühle….. sollen wir mittanzen? Wie sehen wir beim Tanzen aus? Ist mein Kopfwechsel im Langsamen Walzer wirklich so schön, wie ich es mir einbilde? Aus meiner Erfahrung gibt es keine Sportart, in der die Eigenwahrnehmung so differiert von der allgemeinen Außenwirkung.
Zum Schluss geführte,  tief – emotionale, Gespräche mit Patrick und kleine Videosequenzen von unseren Tanzkünsten bestätigten uns, dass wir vieles natürlich noch nicht können, aber wir anderes offensichtlich schon gut beherrschen und an dem Rest eben noch gearbeitet werden muss.
Sollen wir jetzt aufgeben?
Drei Paare sind am Start, der Berliner Meister, der Brandenburger Meister und wir.
Sichtungsrunde zum Warmwerden und dann die Endrunde.
Der Langsame Walzer beginnt.
Mein Denken war geprägt von einer Mischung aus Trotz und Wut.
Mit dem Anspruch, die Wertungsrichter von unserem Können und vor Allem von unserer Art zu tanzen zu überzeugen, geht es los. Wir machen die Kopfwechsel und versuchen, nicht abzukippen sondern unser Gewicht nur soweit zu verlagern, wie wir es auch vertragen. Bloß nicht wackeln, sei keine Schildkröte im Kampfmodus sondern sei stolz. Bleib´ ruhig aber schlaf´ beim Tanzen nicht ein sondern gehe „unten durch“. Vor unserem geistigen Auge war Patrick allgegenwärtig.
Am Ende bewerteten uns sieben Wertungsrichter, die Einsen und Zweien purzelten nur so, der Langsame Walzer war im Sack.
Der Tango lief auch gut und bei meinem Angsttanz, dem Quickstep, bin ich kein Risiko eingegangen (Anmerkung des Verfassers: lieber eine Seite sauberen Grundschritt als irgendetwas hin gequirltes – die Wertungsrichter zumindest in D honorieren so etwas).
Wir hatten den ersten Platz.
Wir haben dann selbstverständlich bei III C mitgemacht. Hier haben wir von vier Paaren den dritten Platz erreicht. Die Paare, die die ersten beiden Plätze belegt haben, tanzen schon lange in C und – das müssen wir neidlos zugestehen – sie können es auch besser.
S.K.